That’s me!


Das bin ich, Claudia! Geboren 1978, hatte ich eine turbolente Kindheit und wilde Jugend mit einigen Höhen und Tiefen. Mit Mitte 20 hatte ich das Gefühl bereits alles erlebt und gesehen zu haben und sehnte mich irgendwie nach etwas Konstantem. Etwas, das mir Stabilität und Kraft gibt. Zwei tolle Dinge sind dann geschehen. Ich traf meinen wunderbaren Mann und vertiefte mich mehr und mehr in Yoga. Ich besuchte zu diesem Zeitpunkt schon seit 3 Jahren einen wöchentlichen VHS Kurs, um meinen Rücken wegen des vielen Sitzens im Büro fit zu halten. Aber ich wollte mehr wissen und besuchte meinen ersten Intensivkurs im Yoga Vidya Ashram, Westerwald. Schon damals kam der Wunsch auf, irgendwann eine Yogalehrer Ausbildung zu machen. Aber das sollte noch dauern. Immer hatten andere Dinge Vorrang. Vor allem die Arbeit. Ich war ehrgeizig und wollte in meinem Beruf voran kommen, was mir auch gelang. Irgendwann hatte ich die ersehnte Gruppenleiter-Stelle. Aber seltsamerweise, so richtig zufrieden war ich trotzdem nicht. Was war es denn nur, was ich suchte? Immer öfter fühlte ich mich müde und ausgelaugt, sowohl körperlich als auch geistig. Ich schlief immer schlechter, wurde innerlich rast- und ruhelos und klappte immer öfter krankheitsbedingt zusammen. Ich habe nicht verstanden, was da vor sich geht, denn ich ernährte mich gesund, biologisch und vollwertig. Ich fastete ab und an, trieb Sport etc. Im Alter von 31 entschied ich mich endlich eine 2-jährige Yogalehrer Ausbildung nebenberuflich zu beginnen. Während des zweiten Ausbildungsjahres landete ich mit Verdacht auf Multiple Sklerose im Krankenhaus. Der Verdacht bestätigte sich. „Alles aus!“, dachte ich damals. Mir wurde klar, dass ich radikal etwas ändern musste, sonst würde diese Krankheit die Oberhand gewinnen. Noch im Krankenhaus plante ich eine 8-wöchige Ayurveda Behandlung in einem indischen Center, das auf MS spezialisiert ist. Während des Aufenthalts dort hatte ich jede Menge Zeit zum Nachdenken. Ich entschied mich schweren Herzens meinen Job an den Nagel zu hängen. Mir war klar, anders würde ich nicht wieder gesund werden. Seit dem ist Yoga sowohl Beruf und Berufung für mich und die Freude an der eigenen Praxis und dem Unterrichten ist ungebrochen. Gesundheitlich geht es mir ebenfalls viel besser und meine Neurologin ist bei jeder Kontrolluntersuchung überrascht, in welch gutem Zustand ich bin. Yoga works!!!

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